/// Honorar

Für Wertgutachten galt in Deutschland bis zum 18. August 2009 verbindlich der §34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Hier wurde die Honorarhöhe an den ermittelten Wert geknüpft, was immer wieder zu Verunsicherungen seitens der Kunden über die Höhe der zu erwartenden Rechnung führte.

Um Ihnen eine größere Kostensicherheit zu bieten, habe ich für viele „Standardobjekte“ Honoargrundpauschalen eingeführt. Bei den übrigen Objekten bleibe ich bei der Wertkoppelung und lehne mich an die Honorare der alten HOAI an. Leider kann ich auf ein paar Zu- aber auch Abschläge bei der Honorierung nicht verzichten. All dies ist aufgeführt in der Honorartafel Teil I.

Das Auftreten von Bodenverunreinigungen oder umweltbelastenden Materialien sowie umfangreiche Bauschäden erschweren die Gutachtenerstellung erheblich. Gleichzeitig entstehen hierdurch oft nicht unerhebliche Wertminderungen. Bei der Honorarermittlung würde dieser Mehraufwand bei der Koppelung an den ermittelten Wert zu Honorarkürzungen führen. Bei den oben genannten „Standardobjekten“ sind solche Eventualitäten in der Pauschale enthalten. Bei den übrigen Objekten werden diese Abzüge bei der Honorarberechnung als Wertzuschläge berücksichtigt.

Sollten mir die zur Gutachtenerstattung notwendigen Unterlagen nicht vollständig zur Verfügung gestellt werden, eine Beschaffung bzw. Erstellung dieser Unterlagen durch mich zur Gutachtenerstattung jedoch notwendig sein, wird diese Tätigkeit nach Aufwand abgerechnet. Bei einem Aufwand von mehr als 2 Stunden wird dies vorher mit Ihnen besprochen.
Honorartafel Teil II

Auslagen (z. B. für Liegenschaftskarten oder gebührenpflichtige Auskünfte) meist zwischen 100 und 150 € sind ebenfalls zu erstatten.

Fahrtkosten fallen innerhalb des Rhein-Main-Gebietes, hier definiert über den Umfang des S-Bahn Netzes, nicht an. Bei Fahrten außerhalb des Rhein-Main-Gebietes und Übernachtungen gelten die Sätze des Aufwandshonorares.